Bea Heim, herzliche Gratulation zu deiner fulminanten Wiederwahl in den Nationalrat. Du stehst vor deiner dritten Legislatur und hast einen anstrengenden Wahlkampf hinter dir. Wie schafft man einen solchen Polit-Marathon?
Dass schlecht lesbare Rezepte das Leben von Patienten gefährden, ruft SP-Nationalrätin Bea Heim auf den Plan. Sie fordert elektronische Verschreibungen und tadelt das passive Verhalten des Bundesrats.
Andreas Faller, Vizedirektor des Bundesamtes für Gesundheit, und Stefan Kaufmann, Direktor des Krankenkassenverbandes santésuisse, erklärten am Donnerstag im Bahnhofbuffet Olten kompetent und verständlich ihre Sicht auf das Schweizer Gesundheitswesen und die Krankenkassenprämien. Eingeladen hatte die beiden Fachleute Nationalrätin Bea Heim, ihrerseits aktive Fachfrau in der Gesundheitspolitik. Etwas mehr als zwei Dutzend weitere Personen waren als Zuhörerinnen und Zuhörer präsent, einige von ihnen nutzten die Gelegenheit für Fragen und Meinungsäusserungen im Anschluss an die Referate.
Schwere Kost für die knapp 20 Gäste, welche der Reihe « Bea Heimlädt ein» ihre Aufwartung machten. Die Losung «Der starke Franken als potenzieller Jobkiller und Arbeitsplatzvernichter» hing am Mittwochabend doch schwerer als erwartet über deren Köpfen im «Kreuz» Olten.
Treffen der Qualitätsverantwortlichen der Ärzteschaft
Wie kann die Ärzteschaft das künfitige Schweizerische Institut für Qualität in der Gesundheitsvesorgung mitgestalten? Dies war eine der wichtigen Fragen, die Nationalrätin Bea Heim und BAG-Vizedirektor Andreas Faller am letzten Treffen der Qualtiätsverantwortlichen der in der Ärztekammer vertretenen Organisationen diskutierten. Seit 2008 sorgt diese von der FMH geschaffene Plattform dafür, dass die Ärzteschaft mitredet, wenn es um Qualität in der Medizin geht.

Für das geplante nationale Qualitätsinstitut setzt SP-Nationalrätin Bea Heim auf die Mitwirkung der Ärzteschaft.